Luzern und etwas mehr

Samstag, 12.01.2013

Hach... Eigentlich hatte ich diesen Blogeintrag schon lange fertig und wollte nur noch die Bilder einfügen, aber es gab wohl einen Serverabsturz und nun ist alles weg... Also nochmal von vorn.

Ich wollte schon lange mal nach Luzern, weil es immer von allen angepriesen worden war, die die Stadt schon besucht hatten, doch leider konnte ich an den Ausflugstagen nicht und nochmal wollten dann die meisten doch nicht hinfahren. Da die Schneeverhältnisse das erste Wochenende hier sowieso nicht ergiebig waren und Katha mit Paul (übrigens für die Unwissenden zusammen Kataul genanntZunge raus) hinfuhren, schloss ich mich den beiden an. Mittags kamen wir am Hauptbahnhof an und wurden von Ohrenbetäubendem Lärm begrüßt. Wir fragten uns natürlich was los sei, aber dann fiel uns ein, dass Faschingsanfang ist. Demnach spielten im Bahnhof Bands und überall waren gut gelaunte Menschen.

 

Nachdem wir einige Zeit der Stimmungsvollen Musik gelauscht hatten, zog es uns aber raus in die Sonne. Sobald man aus dem Bahnhofsgebäude herauskommt, steht man eigentlich schon am Vierwaldstättersee. Es war klasse! Boote fuhren auf dem Wasser überall waren Holzbrücken und die Berge konnte man in der Nähe der Stadtkulisse auch bewundern. Lächelnd

Holzbrücke mit Markt von der anderen Seite mit Bergen

Wir liefen sehr lange durch die Straßen und fanden immerwieder hübsche Ecken. Wie immer fehlte es nicht an Schokolaterien und sowieso war die Shoppingmeile recht ausgeprägt.

Irgendwann musste ich dann mal dringen aufs Klo. ich machte mir einen Treffpunkt mit Kataul aus und begann zu suchen. Eigentlich  wird man ja immer im McDonalds fündig, aber dort kommt man in der Schweiz nur mit einem Code rein, den man beim Kauf eines Produkts bekommt. Also wieder raus da und nach weiteren Läden gesucht. Rein ins große Kaufhaus Migros. Dort war vor der Toilette ein Drehkreuz zum bezahlen. 1 Fr. sollte das kosten. Da ich es langsam eilig hatte, war ich sogar bereit den Franken zu zahlen, aber ich hatte keinen. Stirnrunzelnd Jetzt denken sicher alle, die mich kennen: "Die klettert doch sonst über alles drüber." Aber die haben schon mit mir gerechnet und es so eingerichtet, dass man vom Boden bis zur Decke kein Schlupfloch hatte. Ich rannte fix runter zur Kasse und wollte meinen Schein einwechseln, aber es war so viel los, dass ich an keine Kassiererin kam. Überrascht So langsam wurde es wirklich eng. Ok. Aber wie Mutti mich schon immer ermahnt hat: "Nicht heulen, sondern denken." Fiel mir beim Überlegen ein, dass wir am Beginn unserer Tour an einem öffentlichen kostenfreien WC vorbeigekommen sind. Und ich sprintete los. Nach einer gefühlten halben Stunde (jaja, in Wirklichkeit waren es bestimmt nur 10 min), war ich endlich da und alles war wieder schön. Lachend

Als ich am Treffpunkt ankam, war Paul gerade dabei seine neue Hose zu bezahlen und wir konnten sofort weiter die Stadt erkunden. Unser Ziel war der sterbende Löwe, der an die gefallenen Opfer der französischen Revolution erinnern soll. Er ist in einem alten Steinbruch direkt in den Stein gehauen worden und ganz schön groß.

Sterbender Löwe

Nachdem wir das Denkmal begutachtet hatten, wollten Kataul schnell los, weil sie Hunger hatten und mir war kalt! Ich hatte zwar schon meine Winterjacke an und 2 Pullis, aber als die Sonne dann langsam verschwand, begann ich stark zu frösteln. Wieder bei McDonalds, konnte ich mich aufwärmen und und die anderen beiden etwas essen. Kurz darauf zogen wir aber weiter, weil man dort nicht so schön sitzen konnte und wir Mädels hatten Lust auf einen Kaffee. Doch wir dachten wie immer nicht daran, dass in der Schweiz alles samstags schon um 16 Uhr zu macht.Brüllend Wir brauchten eine ganze Weile ehe wir endlich etwas gefunden hatten, wo wir uns gemütlich reinsetzen konnten. Wir hätten sicher auch eher was gefunden, aber da handelte es sich um Raucherkneipen und das ist ja nicht ganz so toll. Das Café wowir dann gelandet sind, gehörte zu einem Hotel und hatte deswegen noch offen. Das lohnte sich auch, denn es war einiges los. Als wir schon eine Weile am Tisch saßen, der Kaffee schon halb leer war und wir Leute beobachteten, fiel mir auf, dass bei dem Mann am Nachbartisch irgendwie die zeitung komisch aussah. Da machte es plötzlich "klick" bei mir und ich erkannte, dass er das Papier ganz dicht über die Kerze auf dem Tisch hielt und das schon langsam ankokelte... Ich sprach den Mann über Katha hinweg an,aber er war so vertieft, dass er mich gar nicht hörte. Erst als Katha die Zeitung etwas zur Seite bewegte, merkte er, dass etwas nicht stimmte und da hat es mittlerweile gequalmt...

Gegen 18 Uhr entschied ich mich nach Hause zu fahren. Die anderen hatten schon vorher einen Zug für einen späteren Zeitpunkt gebucht und mussten sich noch etwas die Zeit vertreiben, aber das ist ja kein Problem für die 2. Ich hatte schon im Hinterkopf, dass ich an dem Abend ja noch zu Steffen wollte. Wir wollten mal wieder einen gemütlichen Abend machen. Es hat sich auch sehr gelohnt, weil ein paar neue Gesichter dabei waren Oliver aus Südafrika zum Beispiel und Blaz aus Slovenien. Wir spielten ein paar Spiele und hatten eine Menge Spaß. Sophie war auch da mit einer Freundin und wir haben uns mal wieder super unterhalten. Später sind wir dann sogar zusammen nach Hause gelaufen. Lächelnd Da hat Peggy dann eine Story zum besten gegeben, die Sophie auch noch nicht kannte: Sie war nämlich beim Fasching und hatte den ganzen Tag ein Hasenkostüm an, unter dem sie einen Rucksack trug, worin alle Handys ihrer Freundinnen, ihr Portemonaie usw. waren. Irgendwann ging ihr das Kostüm auf den Nerv. da zog sie es aus, stellte den Rucksack neben sich, faltete das Kostüm zusammen, um es einzustecken und der Rucksack war natürlich weg.Überrascht Sie war richtig sauer und aufgebracht deswegen. Da waren ja die ganzen Wertsachen drin. Also begann sie zu suchen und stapfte wütend durch die Gegend und als sie schon mit ihren Freunden nach Hause gehen wollte, sah sie in einer kleinen Straße nen Schwarzen stehen, der ihre Geldbörse in der Hand hielt. So aufgebracht wie sie war - sie sagte selbst, dass es unglaublich dumm war, was sie da tat - rannte sie zu ihm hin, brüllte ihn an,w as das soll und gestikulierte wild. Irgendwie merkte sie in dem Moment, in welcher Gefahr sie sich befand und wurde langsam leiser, da hatte sie glücklicher Weise durch ihr Gebrüll Menschen angelockt, worunter auch Zivilpolizisten waren. Die erkannten in dem Mann einen mehrfachtäter und nahmen ihn fest. Also ging zum Glück nochmal alles gut. Wer weiß, wenn der Mann vielleicht nicht so überrascht gewesen wäre, dass sie ihn so anschreit, hätte er ja sonstwas mit ihr machen können... Sophie war auch ganz schön schockiert. Hat sich aber dann gefreut, dass nichts passiert ist.

bald darauf waren wir bei mir angelangt und wir verabschiedeten uns... Mein Sonntag war sehr faul und ich habe nichts weiter gemacht. Vormittags war ich ein Runde draußen und später dann bei Kataul noch eine Runde Siedler spielen. Da fällt mir ein, dass ich bei dem Spaziergang hier in Wädi noch einen Wasserfall entdeckt habe. Zwinkernd Dort war auch irgendwie ein Lager im Felsen drin, erzählte mir Inis dann.

Wasserfall Neues Naturreservat am Zürisee

Ski fahren in Flums und das restliche Wochenende

Samstag, 15.12.2012

Nachdem ich am Freitag einen sehr entspannten Abend hatte, bin ich am Samstag mit Camèlia nach Zürich gefahren und habe mich mit ihr in das Gedränge des dortigen Weihnachtsmarktes gestürzt. Es war extrem voll und wir konnten kaum treten. Der Weihnachtsmarkt hatte wirklich kein Flair, es gab eigentlich nur zu Essen zu kaufen und irgendwelchen Ramsch, den man auch im Kaufhaus bekommt. Also entschied ich mich mit meiner Begleitung, dass wir uns in ein paar ruhigere Ecken der Stadt verdrücken. So besuchten wir die Zentralbibliothek und ein paar Kirchen. In Rumänien gibt es nämlch nicht so viele, deswegen muss sich Camèlia hier ansehen und ist jedes mal tierisch beeindruckt. Als wir aus der letzten Kirche wieder rauskamen hatte sich der anfängliche Sonnenschein in strömenden Regen verwandelt. Aus diesem Grund flüchteten wir schnellstmöglich in ein Café und tranken für günstige 4,60 Euro einen kleinen Kaffee. Lächelnd Ich habe viel über das Leben in Rumänien erfahren, was wirklich sehr spannend war. Camèlia hat zum Beispiel von ihrer Freundin erzählt, die schon mit 16 geheiratet hat und dann auch noch einen Mann von 32 Jahren. Das ist jetzt schon lange her und mittlerweile sind schon 2 Kinder auf der Welt. Trotzdem kann sich Camèlia immernoch nicht an die Situaton gewöhnen. Sie meinte, dass sie jedes mal nicht weiß, wie sie den Mann ihrer Freundin ansprechen soll, am liebsten würde sie Mister sagen, weil er älter als ihr eigener Vater ist... Sie erzählte auch, dass sie hingegen mit ihrem Freund eher die Ausnahme sei, da sie sich gegenseitig selbst ausgesucht haben und nicht die Eltern, weil sie etwa gleichen Alters sind und noch dazu einen ähnlichen Bildungsstand haben. Eigentlich ist das ja bei uns das vorherrschende Beziehungsmodell... Eigentlich hat sie die ganze Zeit von ihrem Land geschwärmt und fand es toll. Trotzdem gab es auch ein paar Dinge, die sie schade fand und gern ändern würde. Wie zum Beispiel, dass ihren Worten nach in Rumänien alle zu faul sind und es keine Freiwilligen gibt. Deswegen müssten Leute wie Daniel (Ich habe ihr nämlich erzählt, dass er da war.) zu ihnen kommen und ihenen halfen, was aber eigentlich gar nicht notwendig wäre, weil es genügend Einwohner gäbe, die die Zeit hätten. Außerdem hat sie sich beschwert, dass ihre Mitmenschen zu Hause dreckig sind. Sie mag das Schwarze Meer so gern, aber fährt mittlerweile selbst nach Bulgarien, um dort baden zu gehen, weil es in ihrem Land einfach zu verschmutzt ist. Darüber war sie wirklich sehr traurig. Aber sie hat gemeint, dass es sich wirklich lohnt zum Donaudelta zu fahren und dort ein bisschen Zeit zu verbringen, da es wunderschön ist in dem Naturschutgebiet und man tagelang allein in der Wildnis verbringen kann... Lächelnd Ich habe sie dann auch zu den Wintern in ihrer Heimat befragt und da hat sie erzählt, dass ja alles ein bisschen einfacher wäre, wenn die Politiker mal mitdenken würden. Zum Beispiel wird dort zur Zeit sehr viel gerodet und letzten Winter war es so, dass eine Stadt den Winden schutzlos ausgeliefert war und es den gesamten Schnee aus der Landschaft in die City geblasen hat, wo er dann auch hängen blieb. Das hatte zur Folge, dass die Menschen bis zum Dach eingeschneit waren und über ihre Dächer aussteigen mussten. Es gab keinen Strom und keiner konnte den Alltag bewältigen. So mussten viele Hilfsmaßnahmen gestartet werden und es wurde ganz viel Geld verbraucht, obwohl das allen mit vorherigem Mitdenken erspart geblieben wäre. Da hat sie nur den Kopf geschüttelt.  

Wir waren dann noch ein bisschen in den Läden unterwegs, haben aber auf Grund des Gedränges entschieden, dass wir um 18 Uhr langsam wieder zurück fahren.da war es noch schönund hier versinkt Zürich im Regen...

Abends war nämlich noch eine Party bei Adriá. Anlass war, dass bald Weihnachten ist und er auch die letzte Woche da ist. Er fliegt nämlich entgültig Heim zu Weihnachten.

Den ganzen Abend war ich noch auf der Suche nach einer Skifahrbgleitung am Sonntag. Katha ist am Freitag nämlich zu Paul gehfahren und war so gütig, mir ihre Skier zu leihen. Also musste ich doch jetzt jemanden finden, mit dem ich meine neuen Skischuhe ausprobieren kann. Ich habe es bei Facebook gepostet und bekam keine Antwort. Florian wollte erst, aber dann doch nicht und Ina zog es vor Schlittschuh laufen zu gehen. Ja, ich muss dazu sagen, dass in der ganzen Region Regen angesagt war und es schrecklich taute. Also kam sowieso nur ein Ausflugsziel etwas weiter weg in Frage, weil hier runherum alles zu niedrig liegt und damit nicht wirklich befahrbar war. Eigentlich hatte ich auch schon aufgegeben, als auf dem Weg zur Party Steffen anrief. Er hatte nämlch Besuch aus der Heimat und zufällig noch ein Platz frei im Auto. Jaaaaaaa!!! Ich hatte jemanden gefunden!!! Lachend Wir machten uns also aus, dass wir uns früh gegen 8 Uhr nochmal anrufen, weil wir ert nocheinmal das Wetter checken wollte, da Flums bzw. Flumserberg-Tannenheim ja doch eine Autostunde war. Alles kein Problem...

Aber erstmal hieß es Party. Um 22 Uhr kamen wir an und unerwarteter Weise war ich mal nicht die erste^^ Es gab selbstgemachten Punsch und Glühwein sowie ein paar selbstgemachte Leckereien. Natàlia hat nämlich die Köchin in sich entdeckt. Sie kocht hier zum ersten mal wirklich ernsthaft selbst und zaubert des öftern katalanische Spezialitäten. *mhhhhh* Sogar Milla war wieder da. Die Frau hat mich wirklich um. Ich habe ja schon viel über Finnen gehört, aber meistens kann man das ja auch nicht alles glauben, aber sie ist wirklich der lebende Beweis. Aktuelles Beispiel: Sie war am Donnerstag auf einer Party und war am Ende richtig betrunken, sodass sie am Freitan einen üblen Kater hatte. Sie ist aber trotzdem am Abend mit auf die "Greek-Party" in Zürich gegenagen, weil sie es den anderen versprochen hatte. Dort hat sie wieder ganz schön gebechert und war wohl sehr sehr gut drauf... Sie hat nämlich einen Finnen getroffen, sich ewig mit ihm unterhalten usw. Als die anderen dann gehen wollten, war sie aber mit keinem Mittel zu überzeugen mitzukommen. Sie hat sich richtig gewehrt, als Vangelis sie unter den Arm klemmen und mitnehmen wollte. Also blieb der Truppe nichts anderes übrig, als sie dort zu lassen. Als sich dann alle verabschiedeten, rieb sich der Finne, der laut Natàlias Aussage ziemlich schleimig war, die Hände und freute sich, dass Milla da blieb. Überrascht Glücklicherweise ist aber alles gut gegeangen und der Typ hat unsere Finnin wohl noch zum Zug gebracht und nichts schlimmes ist passiert. Sie hat uns dann auf der Party erzählt, dass sie im Zug eingeschlafen ist, 2x ums Kringel fuhr und dann in Efrettikon aufgewacht ist (ein Ort eine halbe Stunde von hier entfernt). Das hat ihr ein netter Schaffner gesagt, der ihr dann den Weg zurück gezeigt hat... Milla meinte, dass sie in dem Moment tierisch froh war, dass sie sich noch in der Schweiz befand Lachend Eine Freundin von ihr ist wohl mal nach einer durchzechten Nacht plötzlich in Russland aufgewacht und das war ganz und gar nicht lustig.Brüllend

Eigentlich wollte sie diesen Abend nicht trinken, weil sie es schon getestet hätte und nach drei Tagen zu viel trinken, hätte sie wohl eine ganze Woche einen Kater. Jedoch hielt der Vorsatz nicht lange und nach einer halben Stunde hatte sie auch schon das erste Glas Whisky-Cola in der Hand. Ich habe keine Ahnung, wie es ihr geht. Aber die Party ging wohl noch bis um 6 Uhr und muss noch sehr feucht-fröhlich gewesen sein. Ich bin gegen 2 Uhr mit Camèlia nach Hause gelaufen, weil wir in die selbe Richtung wohnen. Schließlich hatte ich ja noch im Hinterkopf, dass ich für den nächsten Tag fit sein muss. Also wir los sind, schaute ich auf mein Handy und hatte eine SMS: "Planänderung. Wir ziehen das jetzt einfach durch und sind 7.30 Uhr bei dir." Meine erste Reaktion war: Überrascht Denn ich musste erst noch Heim und dann früh noch alles zusammenpacken und zu Katha rüberlaufen... Das hieß, dass ich im Endeffekt 3,5h Schlaf hatte. Zum Glück war ich am Sonntag erstaunlich fit. Bei Katha angekommen, habe ich mir alles zurecht gelegt und war 7.29 Uhr bereit zum Aufbruch. 3 min später kam eine SMS: "Mist. Wir haben eine halbe Stunde Versäptung. Sorry." Da ich Angst hatte, irgendwie einzuschlafen und nicht wieder aufzuwachen, machte ich mich nützlich und räumte Kathas Geschirrspüler aus.Unschuldig Das hat bei ihr zwar sehr für Verwirrung gesorgt, aber mir hat es geholfen. *grins* Dann waren die anderen endlich da und wir konnten aufbrechen.

Eigentlich waren wir sehr unsicher, da es schon den gesamten Morgen in Strömen regnete. (Ich bin wirklich mit Regenschirm zu Katha gelaufen) Trotzedem fuhren wir los und es hat sich wirklich gelohnt. Auf dem Parkplatz schneite es nämlich schon. Nach kurzem Skiereinstellen ging es los und nach einer halben Stunde auf dem Berg rissen die Wolken auf und gaben ein wunderschönes Panorama frei.Lächelnd Mittags zog es nochmal zu und es schneite nochmals kräftig. Sogar so viel, dass es mir in kurzer Zeit beim fahren die Skibrille so zuklebte, dass ich nichts mehr sah... Abgesehen davon waren aber jetzt die Bedingunge super, da eine herrliche Pulverschneeschicht auf der Piste lag und man butterweich den Berg runterwedeln konnte. Als es dann sogar wieder aufzog und die Sonne schien, waren die Bedingungen perfekt. Wir sind bis auf eine halbe Stunde Mittagspause durchgefahren und haben 16.25 Uhr sogar noch eine Gondel bis ganz hoch genommen und konnten dann die gesamte Abfahrt nutzen, um abschließend in Tal zu düsen. Lachend Fett Lächelnd Hab ich euch schon erzählt, dass ich mich daran gewöhnen könnte und den Winter liebe? *hihi*

blaue Magie Schneespaß :-) Tiefschneefahrt mit bomben Panorama

Ich war ganz schön knülle und bin dann im Auto auf der Rückfahrt eingeschlafen. Bei Katha angekommen, habe ich dann alles wieder ordentlich aufgeräumt und dann zu Hause ganz schnell unter die Dusche. Das ist sowieso immer das Beste :-)

Ich unterhielt mich dann noch eine Weile bei Skype mit Arne und bin dann aber wirklich totmüde ins Bett gefallen. Das Wochenende war saugut. Lächelnd

Lagerfeuer im Wald

Samstag, 08.12.2012

Das letzte Wochenende war so schnell ran, dass wir auf die Schnelle gar nicht so richtig wussten, was wir machen sollten. Freitag Nachmittag kam erst noch der Vorschlag von Adrià, dass wir bei ihm ein bisschen kochen, rumsitzen, quatschen könnten, jedoch hat sich keiner gemeldet und alle blieben daheim. Ich schrieb noch eine Weile mit ihm bei Facebook und auch Natália war noch online, da meinte einer, dass wir mal wieder etwas verrücktes machen müssten. Ich schlug vor, dass wir mal wieder Lagerfeuer machen könnten. (Haben wir erst einmal, als Arne da war) Wir schmiedeten also Pläne, schrieben sie in unserer "Wädigruppe" im Facebook nieder und hatten bald darauf noch einige Interessenten. Lächelnd

Wir trafen uns um16 Uhr, weil wir ja noch einiges an Schnee wegzuräumen hatten und Feuerholz musste auch noch besorgt werden, also war es schon besser im Hellen zu beginnen. Es fing ein bisschen komisch an, denn immer, wenn es heißt: "Wir machen etwas verrücktes." dann sind eigentlich immer alle Kerle mit im Boot, aber 16.15 Uhr waren wir drei Mädels.^^ Also marschierten wir in den Wald und suchten die Feuerstelle. Das war gar nicht so einfach, weil vorher anscheinend Rodungsarbeiten stattfanden und überall Holz rumlag. Außerdem machten es die mind. 20 cm Schnee nicht besser. Irgendwann haben wir uns dann einfach eine Stelle freigeschürft und dort begonnen zu zündeln. Natália hat ihrer Aussage nach noch nie ein Feuer gemacht und stand die ganze Zeit wie bedröppelt daneben, ohne zu wissen, was sie als nächstes tun sollte. Lachend Camelià und ich beschlossen dann irgendwann ihr Kommandos zu geben, damit sie sich nicht so nutzlos fühlt... Das hat auch super geklappt und wir wurden immer weiter mit Holz versorgt. Ich war auch sehr stolz, dass wir trotz des sehr nassen Holzes und gefrorenem Untergrund das Feuer zum Brennen gebracht haben. Ja, ohne Spiritus sondern nur mit Zeitung. Zwinkernd

Natürlich kam, als das Feuer an war, Adrià angeschlürft. Den schickten wir zur Strafe erstmal Holz holen. Zunge raus Zum Glück haben alle meinen Tipp befolgt und sich eine provisorische Sitzunterlage aus einer Plastiktüte und Zeitung mitgebracht. Es hätte sonst eine menge nasse und kalte Popos gegeben. Bald hatten wir das Feuer richtig groß und grillten uns Würstchen und tranken selbstgemachten Glühwein. Adrià hatte sich auf Vangelis verlassen und nichts zu essen mitgebracht... Leute wirklich, verlasst euch nicht auf Griechen. Das geht definitiv in die Hose... Er kam nämlich 2h zu spät. Hatte dafür aber herzaften Zwiebelknüppelteig *mjam mjam* dabei und ein riesiges Stück Fleisch, das er über das Feuer hing. Der Knüppelkuchen ging meistens schief, weil er zu faul war, ihn selbst festzuhalten und seine Grillkonstruktionen wären eher was für eine Köhlerei gewesen. Lächelnd Es war irgendwann so warm, dass Adrià und Vangelis sogar nur noch kurzärmelig am Feuer saßen. Also selbst die größten Frostbeulen hätten sicher nicht gefroren. Schließlich sind Spanier im Winter mind. 10 Grad gewöhnt und keine Minusgrade. Die frieren hier ganz schön. Da fällt mir gerade noch etwas ein, was an dieser Stelle erzählen muss: Unsere Finnin hat nämlich schon am Abend vorher gesagt, dass es ihr wahrscheinlich zu kalt wird und sie nicht kommt. *hehe* Da musste ich ehrlich gesagt, schon ein bisschen lachen. Naja, aber anscheinend war sie dann doch neugierig und hat angerufen, wie es denn so sei und als ich ihr dann von unseren Jungs im T-Shirt erzählte, ist sie doch noch vorbeigekommen. Lächelnd

Die ersten Würste :-)

Ich musste dann mal fix auf die Toilette und bin über einen im Schnee unsichtbaren Ast gestolpert. Natürlich lag ich von oben bis unten bezuckert im Schnee und die anderen brachen in Gelächter aus. Anscheinend hat sie der ganze Vorfall inspieriert, denn als ich wieder kam, war schon eine mörderische Schneeballschlacht im Gange. Jeder bewarf jeden, wir versteckten uns hinter Bäumen und rannten durch den ganzen Wald. Es war vorallem sehr lustig die Jungs auf ihren nackten Arnmen zu treffen und von mal zu mal wurden ihre Aufschreie immer weiblicher. Zunge raus Natátalia hat sich mittlerweile zu einer richtig guten Werferin entwickelt und hörte irgendwann nicht mehr auf, Camelià zu beschießen. Sie warf einfach und warf und warf. Da ist die Rumänin irgendwann wild geworden und stürmte trotz dessen, dass die Spanierin sie weiter einseifte, auf sie zu, stellte ihr ein Bein und schmiss sie volle Kanone in den Schnee. Als sie sie zudem noch im Schnee eingraben wollte, war dann Natália doch schneller und rappelte sich wieder auf. In dem Moment stürzte sich ihre Angreiferin auf sie und es gab einen super lustigen Schneekampf. Lachend Ich hätte mich wirklich totlachen können! Wie sich die zwei Mädels da halb lachend und halb ernst rumgewälzt haben. Herrlich!

Mir tat dann richtig der Bauch weh und selbst, als wir dann wieder am Feuer saßen, mussten wir noch manchmal drüber lachen. Lächelnd Irgendwann kam dann auch Milla angetrabt und wir unterhielten uns noch ewig über alles Mögliche. Übrigens fiel mir an diesem Abend irgendwie nicht das richtige englische Wort für Haufen ein. Ich habe mir so den Kopf zerbrochen und die anderen kamen auch nicht drauf. Wir haben nämlich immer jemanden zu dem großen Holzhaufen geschickt, um Nachschub zu besorgen. Das einzige was uns natürlich in den Sinn kam, war das biologische Wort "agglomeration" (Anhäufung von Zellen/Molekülen usw.) und wir mussten immer wieder lachen, weil wir schon ein bisschen "beschränkt" sind. Lachend

Die ganze Truppe

Wir hatten wirklich super viel Spaß an dem Abend und ich finde super, dass ich alle überreden konnte, mizukommen. Gegen 23 Uhr habe ich dann mit Camelià den Heimweg angetreten, weil ich sehr müde war und noch im Hinterkopf hatte, dass es ja am nächsten Tag wieder auf die Piste gehen sollte. Die anderen waren noch bis um 24 Uhr im Wald und haben danach bei Adrià soagr noch bis um 3 abgehangen...

Meine Sachen stinken immernoch nach Rauch, aber DAS war es auf jeden Fall wert Lachend

Es wird Zeit...

Sonntag, 02.12.2012

...dass ich endlich mal richtig etwas von mir hören lasse. Ich bekomme häufig Beschwerden, dass ich auf Mails nicht antworte oder sehr lange brauche und sowieso die Fotos fehlen. Auf diese Weise ist es schlichtweg einfacher für mich euch alle auf dem Laufenden zu halten und noch ein paar Fotos zu zeigen. Lachend

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr immer mal ein paar Kommentare da lasst.

Damit es jetzt zu Beginn nicht eine zu große Flut wird, versuche ich das alles ein bisschen zu dosieren. Hauptsächlich wird es um meine Ausflüge gehen, aber ich werde sicherlich auch etwas über meine Arbeit erzählen. Also seid gespannt Lächelnd

Board foahrn . . . !

Sonntag, 02.12.2012

Laaaange laaange laaange kündigte sich schon der erste Schnee an, weil es hier in Wädi schon seit Dienstag regnete. Die Temperaturen wurden immer geringer und in den höheren Lagen fiel Schnee :-) Freitag dann auch hier. Es stand sofort fest, dass wir dieses Wochenende auf die Bretter müssten. Katha und Paul sind sogar schon am Samstag gefahren. Den Abend nach Konstanz stand ich noch kurz mit Paul in Verbindung  und machte mit ihm die Zeiten fest.Am nächsten Morgen standen die 2 am Sonntag kurz nach 10 vor meiner Tür. Nachdem wir mein Board noch in den "erweiterten" Kofferraum von Kathas riesigem Suzuki Swift gefädelt hatten, ging es los. Auf Grund dessen, dass es stark schneite und die Sicht sowie Starßenverhältnisse recht übel waren, brauchten wir extrem lange ehe wir in Brunni waren.

Tjoar. Die Ausbeute war ein Skihang alla Altenberg mit Ankerlift. Cool (Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Ankerlifte super finde? Dazu später aber mehr) Angesichts dessen, dass Katha schon vorher nur davon sprach, dass sie blutige Anfängerin sei, bin ich mal neutral an die Sache gegangen, habe nichts erwartet und siehe da: Die Gute ist gar nicht so schlecht, wie sie immer tut. (An dieser Stelle einen *Knuff* für meine LieblingskathaZwinkernd) Wenn auch langsam, kommt sie super den Berg runter und es gab trotz wenigen Andrangs immer genug Menschen auf der Piste, die schlechter waren als sie.

Racingteam Kataul ;-)

Da ich ja nicht unbedingt der Held schlechthin auf dem Board bin, hatte ich auch leichte Startschwierigkeiten. *grins* Schon beim ersten mal hoch fahren, war mein Wintersprotgerät noch nicht richtig warm und klebte schön am Schnee fest. Ich habe natürlich versucht es etwas "kalt zu rutschen" aber das hat anscheinend nicht ganz genügt, denn als ich mit Katha, den Anker schon in Postion gebracht, losrutschen wollte, blieb ich etwas hängen, warf dabei Katha in meiner Panik und mit meinem Gefuchtel fast aus dem Lift, stieß dabei noch Gelächter erzeugendes Gejaule aus, Taumelte und nach ein paar Sekunden fuhren wir dann doch irgendwie nachwievor in der Senkrechten doch noch unbeschadet hoch. Lachend Ich würde fast sagen, ich bin ein Meister der Inszenierung...

Mit dem Boarden an sich klappte es ganz gut, aber ich muss langsam mal besser werden. Meine Leistungen genügen mir gar nicht...

Eigentlich schneite es die ganze Zeit mal stärker, mal weniger und es war sehr diesig. Optimale Bedingungen sehen anders aus. Aber egal, wir hatten unseren Spaß. Einmal, kam eine fette Nebelwolke, da war alles so zugezogen, dass ich mein Brett nicht mehr sehen konnte. So sah dann aber auch die fahrt aus: Geradeaus fahren und plötzlich kommt ein Huckel und plums, liegt man auf der Schna****...Nase.

Im Schneevehikel

Und jetzt kommt eigentlich die Aktion des Tages: Alleine Ankerlift als Snowboarder zu fahren, ist bekanntlich etwas schwerer, als wenn man zu zweit ist. Ich also alleine tüdelü den Berg hoch. Da kommt die eine Stelle, an der es sowieso schon immer etwas holprig war. Ich versuche noch vorbeizulenken, schaff es nicht, stiegste vorn in den Schnee ein, falle unter Nutzung der Gesichtsbremse nach vorn um, so, dass mein Face im Schnee und mein Board in der Luft ist und bleibe natürlich mit der falschen Seite im Anker hängen. Ich wurde also noch ein gutes Stück mitgeschleift und kam aus dem *#!~!%+*#!* Anker nicht mehr raus. Irgendwann rutschte ich dann doch heraus und kroch fix an den Rand, wo ich mich erstmal einem Lachkrampf ergeben musste, weil das so eine doofe Aktion war. Und ja klar, Katha und Paul fuhren lachend an mir vorbei und zeigten mit dem Finger auf mich. Das machte meinen Lachflash nicht besser... Ist schon gut, dass ich mit Rückenprotektor und Helm fahre. Cool

Nach 2-3h wurden die Bedingungen dann schlechter und als ich mich eigentlich gerade noch entschließen wollte noch eine Runde zu fahren, trafen Neulinge am Berg ein. Die habe ich gleich angesprochen und denen mein Ticket verkauft. So habe ich für die Zeit gerade mal 6 Franken bezahlt. Und es hätte sich wirklich nicht gelohnt noch weiter zu fahren. Die Bedingungen habe ich ja schon angesprochen. Zum Glück ist vor uns die Schneeraupe gefahren, sodass wir auf dem Rückweg schneller waren als hinzu. Erst waren wir enttäuscht, weil es dann aufzog, aber wer weiß, ob das noch bis hinter ins Tal gekommen wäre und lange durchgehalten hat es auch nicht. Als ich daheim war, begann es auch wieder zu schneien.

Ich freue mich schon auf die nächsten Schneeabenteuer und so wie es aussieht, ist es Sonntag schon wieder so weit. Lächelnd

Weihnachtsmarkt in Konstanz

Samstag, 01.12.2012

Am ersten Dezember ging es nach Konstanz. Es war wie immer etwas schwer Leute zu finden, die sich entschließen wollten mitzukommen. Deswegen waren wir anfangs auch nur zu zweit. D.h. den Vorschlag nach Deutschland zu fahren gab es schon länger und das Datum stand auch schon länger fest. Jedoch wollte sich niemand durchringen zu sagen: Ja, ich machs. An einem Abend habe ich mit Laura geschrieben, einer Ökotrophologiestudentin, und habe mit ihr ausgemacht, dass wir jetzt einfach Tickets kaufen und dann ja zumindestens nicht alleine fahren müssten, sondern uns hätten. Siehe da: Wir haben gepostet, dass wir nun im Besitz von Fahrkarten sind und immer mehr gesellten sich dazu. So, dass wir dann eine Gruppe von 12 Leuten waren. Wahnsinn! Laura, Florian und ich hatten uns mit Hilfe unseres Halbtaxtickets (in der gesamten Schweiz zum halben Preis fahren) Sparbillettes nach Kreuzlingen, der Grenzstadt zu Konstanz, kaufen können. Von  dort aus läuft man keine 20 min bis in den Stadtkern. Und die anderen sind mit einem Fernbus gefahren, der auch sehr erschwingliche Preise anbot, aber etwas teurer war...

Als erstes muss ich erzählen, dass ich schon auf dem Weg zum Zug froh war, dass ich nicht zu viel anhatte, da mir schon jetzt ganz schön warm wurde. Genauso ging es den anderen zweien, die ich am Bahnhof traf. Als wir jedoch in Kreulingen ausstiegen erfroren wir fast auf der Stelle. Es war hundekalt! Ich zog gleich noch meine "Notfließjacke" drunter, aber das half nichts. Ich habe schon sehr gefroren, als wir dann auf die anderen am Bahnhof warteten. Den anderen war auch sehr kalt und wir haben sofort den Weihnachtsmarkt attackiert. Die Mädels wollten alle ersteinmal einen Glühwein trinken, um sich zu wärmen. Die Männer wollten aber ersteinmal etwas essen und konnten sich dann auch nicht gleich entscheiden. Das eine war nicht weihnachtlich genug, das andere war mit zu wenig Fleisch. Sage nocheinmal jemand, dass Frauen sich nie entscheiden könnten Zwinkernd Dann wollte ich mir zwischendurch einfach ein Heißgetränk kaufen, da brüllte gleich jemand: Komm jetzt, so verlieren wir uns noch und finden uns nie wieder. Ok. Recht hatte er. Es war nämlich recht voll. Irgendwann kamen wir dann doch noch zu etwas Warmen. Und die Feuerzangenbowle hat auch gut durchgeheizt. Lächelnd Nebenbei haben wir unseren anwesenden Ausländern noch versucht die deutsche Weihnachtstradition näherzubringen und die kandierten Früchte, sowie; hört gut hin: die Dresdener Handbrote! haben mit zu den hochgelobten Sachen gezählt. Insgesamt haben mir Natália (Spanierin) und Vangelis (Grieche) sehr leid getan, weil die die Kälte überhaupt nicht gewöhnt sind. An dieser Stelle kann ich gleich noch erzählen, dass Natália erst das dritte mal in ihrem Leben Schnee gesehen hat und erst das erste mal hier erlebt hat, wie es wirklich schneit. Am Freitag ist sie wieder einmal völlig ausgerastet, als es etwas rieselte. *hihi*

Achso, ich habe noch gar nicht gesagt, wieviel es kälter war als in Wädenswil. Der Temperauturunterschied betrug 13°C (in Wädi waren +3°C).

Jedenfalls sind wir dann in unseren großen Gruppe über den Markt geschlendert und ich fand das eigentlich zu anstrengend. Mit Laura und Sophie konnte ich mich dann durchsetzen, dass wir die Gruppe verlassen durften (die meisten sind ja immer dafür, dass alle zusammen bleiben). Uns war das nämlich einfach zu anstrengend. Also haben wir dann unserer eigenes Ding gemacht. Sind natürlich an Schmuckständen vorbei, wo ich schon wieder 1000 Ohrringe hätte kaufen können und haben uns auch noch die ein oder andere Köstlichkeit gegönnt. Als uns dann wirklich zu kalt war, sind wir ein paar Geschäfte abgelaufen. Sophie hatte nämlich ihrer Vermieterin versprochen, dass sie ihnen die Steuer vom Einkaufen wieder zurück holt. Also waren wir im Karstadt. Dort trafen wir den Weihnachtsmann. Natürlich mussten wir unbedingt ein Foto mit ihm machen! Das war kein Problem und dann fragte er uns noch nach einem Gedicht. Naja, "Lieber guter Weihnachtsmann" funktioniert ja immer und so bekamen wir noch ein kleines Lebkuchenherz zum Foto dazu Cool

Haltet hoch eure Herzchen! :-)

Die Zeit verging leider viel zu schnell und bald war es halb acht. Zu dieser Zeit haben wir uns wieder mit der Gruppe verabredet, damit der Busteil schon wieder Heim fahren konnte. Wir drei übriggebliebenen sind dann noch in den Edeka, um ein paar Lebensmittel einzukaufen. Wirklich, ich hatte das Gefühl, einfach nur hemmungslos alles was mir schmeckt, in den Einkaufswagen zu schmeißen und dann stand ich an der Kasse und bezahlte gerade mal 11 Euro. Was ist denn da los? Die Preise hier in der Schweiz haben mein Empfinden für das Einkaufen schon so verschoben, dass ich das gute Preisniveau schon gar nicht mehr gewöhnt bin. Wenn ich hier mit einem schweren, komplett vollen Rucksack Heim gehe, was ungefähr dem Gekauften im Edeka entspricht, dann zahle ich mindestens 25 Franken (ein bisschen mehr als 20 Euro). Auf jeden Fall schockt mich das immer wieder...

Als wir dann auf dem Rückweg kurz vor der Grenze waren, haben wir noch unsere Pflicht getan und uns einen Döner zum Abendbrot gekauft Lachend Der kostet hier nämlich 9 Euro und ist damit eher nicht erschwinglich...

Kurz vor 23 Uhr war ich dann wieder zu Hause. Gerade als ich zur Tür hereinkam, ging Inis ins Bett und winkte mir noch aus der Schlafzimmertür zu... Gleich darauf fiel ich auch schon ins Bett. So ein Tag kann ganz schön anstrengend sein.

Trip nach Bern

Samstag, 24.11.2012

Wuuuuaahhhhhh! War das ein Hin und Her... Damit die Unstände ein bisschen klarer werden muss ich ein bisschen früher anfangen. Wie es immer ist, konnte sich wieder keiner Entscheiden, ob er nun wirklich nach Bern fahren will oder nicht. Keiner machte eine wirkliche Aussage dazu. Im Endeffekt war es dann so, dass erst 2 Tage vorher feststand, dass wir wirklich fahren. Damit waren die gübstigen Fahrkarten schon weg und ich war ganz schön bedient, dass ich jetzt 20 Franken mehr zahlen musste, als nötig gewesen wäre, wenn man sich denn mal ausgekäst hätte. So. Zumindest stand fest, dass wir fahren und wann. Am Freitag, den Abend davor, gab es hier in der Stadt noch eine Party, auf die alle wollten, also glühten wir ordentlich bei Adria vor. Als wir dann in einer Gruppe von 10 Mann, 22.30 Uhr vor dem Club standen, ließen uns die Securitys, wegen Überfülltheit, aber leider nicht mehr hinein. Natürlich gingen jetzt Diskussionen los, was als nächstes zu tun sei... Ich war gleich dafür in einer der nächstliegenden Bars zu gehen, auch wenn die keinen sonderlich guten Ruf hatten. Etwas anderes war sowieso nicht offen in der Nähe und nach Zürich reinzufahren, kam für mich nicht in Frage. Am nächsten Morgen um 8 hieß es nämlcih wieder Probe nehmen... Irgendwann beschloss ich dann mit Florian einfach mal in Richtung Santiago Bar vorzugehen. Siehe da, es hat geklappt. Wir und noch ein paar andere Leute maschierten also in besagte Bar und schafften es auch, ordentlich Spaß zu haben. Der DJ spielte ein bisschen schräge Musik zu der wir tanzten und durch die Menge der Leute, die wir mitgebracht hatten, fiel auch das sonst sehr prollige Klientel nicht weiter auf. Halb 1 kam dann plötzlich jemand angerannt und meinte, dass drüben wieder offen sei und unsere Menge setzte sich in Bewegung... Wir kamen sogar kostenfrei rein und wir feierten noch eine Weile. Ich war dann um 4 Uhr im Bett und konnte noch monströse dreieinhalb Stunden schlafen, ehe ich ins Labor musste. Puhhhhh... Aufgestanden. Angezogen. Losgedüst. Probe genommen. Zurückgedüst. Wieder hingelegt.^^ Halb 10 wieder aufgestanden. Gekämmt. Schnitten geschmiert und losgerannt. 10.20 Uhr saßen dann die meisten von uns im Zug. Natália hatte einen wahnsinns Kater^^ Aber sie war da und saß mit uns im Zug. Denn obwohl die anderen mit Katha, Paul und mir von der Party losgegangen sind, sind sie nicht wie wir Heim, sondern auf eine WG-Feier und haben dort noch bis mind. um 5 Uhr gefeiert... Es war also kein Wunder, dass Adria und Vangelis später anriefen, dass sie nachkommen. Für uns war das natürlich blöd, weil wir dann in Bern auf die 2 warten mussten. Denn finde dich mal in einer wildfremden Stadt, wenn du keinen Stadtplan hast. Außerdem hatten wir Käthy bei uns. Die Erasmusbeauftragte, die uns eine Stadtführung geben wollte. Sie hatte keine Lust alles doppelt zu erzählen.

Bern ist eine sehr schöne Stadt. Direkt im Zentrum haben die Häuser alle die gleiche Frabe, die wie noch nicht fertig getrockneter Ton aussieht. Überall sind Menschen und es gibt einen Markt, auf dem alles Mögliche verkauft wird. Der Hit sind natürlich die Schokoladen, für die die Schweiz ja ohnehin bekannt ist. In den Schaufenstern der Schokoladenläden liegen riesige Tafeln aus, die bestimmt 20x30 cm maßen.

Gitterturm (altes Gefängnis) Schoki

Der Stadt sagt man nach, dass sie bis mehrere Stockwerke nach unten unterkellert ist. Es soll geheime Gewölbe, Räume und Gänge geben. Manche Stockwerke werden heute noch genutzt z.B. als Läden oder kleine Ausstellungen. Als wir die Fußgängerzone entlang liefen (in der übrigens O-Busse und Starßenbahnen fahren, auf die man höllisch aufpassen muss), konnte man an einigen Stellen in Kellerläden gehen. Zu ihnen führte eine sehr steile Treppe hinab und die Türen waren wie Falltüren. Manche sah man nicht gleich und ich kann mir vorstellen, dass da schonmal jemand reingeplumst ist.

Fußgängerzone Kellergeschäft

Was wirklich die Empfehlung wert war, war der Aufstieg auf den Münster der Stadt. Hoch oben vom Turm aus hatte man erstens einen wunderbaren Blick auf die Stadt und zweitens, was natürlich das Beste war, konnte man das Panorama des Eiger, Mönch und Jungfrauenjoch bestaunen. Lächelnd 

Panorama

Nachdem wir wieder unten waren und schon einige über heftige Beinschmerzen klagten, schließlich war der Turmaufstieg ja heftig, mussten wir uns aber noch den Bärengarten anschauen. Hier ist es wirklich so, dass echte Bären am Rand der Stadt leben. Von einer Brücke aus konnten wir drei Tiere beobachten, die in einer großen Anlage herumtollten.

Spielende Bären

Danach liefen wir doch noch weiter, um einen Blick auf die Stadt zu bekommen, aber aus einer anderen Perspektive. Das hat sich wirklich gelohnt, weil wir das Untergehen der Sonne beobachten konnten. Der Himmel färbte sich in allerlei Farben und wir verbrachten efast eine Stunde damit, nur auf die Stadt und das Licht zu schauen, in das sie gehüllt war.

Sonnenuntergang Lichtspiel

Plötzlich wurde es kalt und wir beschlossen zurückzulaufen, um uns bei einer Tasse Kaffee etwas aufzuwärmen. In dem Café hatten wir dann noch die Möglichkeit uns ein bisschen über den Tag auszutauschen und Florian aß leckere Apfelküchlein (ich muss unbedingt versuchen die nachzukochen) Lachend 

Pünktlich zur Probenahme war ich wieder da. Zum Glück hat es diesmal gut geklappt, dass sich Probenahme und Ausflug so gut vereinbaren ließen. Den Sonntag darauf musste ich auch wieder Probe nehmen, aber nach den anstrengenden tagen zuvor, musste ich unbedingt mal nichts tun und so richtig ausschlafen...

Leider nicht so schön

Samstag, 17.11.2012

An diesem Wochenende ging es mir wirklich nicht so gut. Am Dienstag war Meeting und ich bin frohen Mutes hin. Vorher habe ich mich natürlich vorbereitet, alles zusammengesucht, was ich bis jetzt gemacht habe und für alle auf Papier gebracht. Was mir meine Kollegen aber nicht gesagt hatten war, dass ein Vertreter für die Firma Levitronix vorbeikommen sollte, die die Projekte aufträgt und Geldgeber ist. In eines der Projekte bin ich mit eingebunden. Meine Unterlagen hatte ich für alle vorbereitet, die wissen worum es in meiner Arbeit geht und waren jetzt nicht ins Detail ausgearbeitet. Mannoman war mir das peinlich. Natürlich hätte ich die Bilder beschriftet, die ich in die Runde gab, wenn ich gewusst hätte, dass einer mit im Meeting sitzt, der nur teilweise Ahnung hat. Außerdem hätte ich einige Fakten mehr an Tabellen und Grafiken geschrieben, die für alle anderen selbstverständlich waren, aber für den Vertreter nicht. Meine Kollegen hatten mich also richtig auflaufen lassen. Auf die Frage hin warum, kam nur die Antwort: vergessen. Also in Sachen Kommunikation geht hier einiges schief. Der eine weiß nicht, was der andere macht und das obwohl an einem Projekt nebeneinander gearbeitet wird. Ein totales no go! Es hätte mir schon einige Arbeit erspart, wenn mir einfach mal bescheid gesagt werden würde. Oder wenn zumindestens meine Betreuer bescheid wüssten. Aber hier wird anscheinend überhaupt nicht geredet. Brüllend

Dann habe ich am Donnerstag meinen Versuch gestartet und es kam irgendwie schon wieder Quark raus. Das zieht sich jetzt schon die ganze Zeit hindurch... Schon bei den ersten Messungen hatte ich komische Kurvenverläufe. Wie ich es schon einigen erzählt habe, um es ganz einfach zu erklären: ich schmeiße 40 Eier in den Topf, koche die und wenn ich alle auf den Teller schmeiße, sehe ich plötzlich nur noch 4. Wir sitzen schon seit Ewigkeiten an dem Problem, aber finden den Fehler nicht. 3 Leute haben die ganze Sache nochmal durchgerechnet und kommen genau auf das selbe wie ich. Unentschlossen

Dann kam am Freitag mein Betreuer zu mir und hat mir erklärt, dass ich einen anderen betreuer bekomme, weil er jetzt in den Urlaub geht. Tolles Kino. Stephan ist scheinbar der Einzige, der von meinem Thema so richtig Ahnung hat und jetzt verliere ich ihn auch noch. Mittlerweile habe ich auch ein gutes Gefühl mit meinem neuen Betreuer, aber damals war das noch nicht so der Fall.

Naja und dann kam noch hinzu, dass ich am Wochenende Proben nehmen musste und nicht mit den anderen ans Matterhorn fahren konnte. Das hat mich so richtig geärgert. Es war absolut keiner da. Am Samstag bin ich noch auf eigene faust losgezogen und bin zufällig bei einer Weinverkostung bei einem Töpfer gelandet, habe da Wein getrunken, Datteln gefuttert und mir schönes Geschirr angesehen. Eigentlich habe ich schon mit dem Gedanken gespielt, mir eine Schale zu kaufen, weil die richtig richtig schön war. Sie hat in verschiedenem Licht immer anders ausgesehen, weil sie mit unterschiedlichen Tondicken gearbeitet wurde. Aber als ich den Preis von 80 Franken sah, ist es mir dann vergangen... Ich habe dann auch noch herausgefunden, dass es sich um ein gaaaanz besonderes Porzellan handelte. Ich lief dann weiter und kam bei einem coolen Bauern vorbei, der vom Hofmarkt aus Kürbisse verkaufte. Natürlich musste ich einen kleinen Hokkaido mitnehmen. Nach drei Stunden war ich wieder zu Hause. Und dann überkam mich tierisches Heimweh. Keiner war da oder hatte Zeit und ich wusste in dem Moment nichts mit mir anzufangen. Vielleicht lag es auch daran, dass am Dienstag zuvor mein Besuch erst wieder gefahren ist, aber irgendwie kam da alles zusammen. Am Sonntag wars dann so richtig schlimm. Da war ich mittags froh, als Inis mich fragte, ob wir zusammen eine Runde Raus gehen wollen und der Spaziergang tat mir wirklich gut. Wir sind dann noch auf eine kleine Weihnachtsaustellung und haben uns Bastelideen gesucht. Als ich dann abends wirklich noch basteln konnte, ging es mir dann wirklich besser. Lächelnd

Räbechilbi in Richterswil

Samstag, 10.11.2012

Die Räbechilbi ist ein traditionelles Lichterfest in Richterswil. Es rührt daher, dass früher nach der Ernte, wenn es auf den Winter zu ging und die Kühe von der Alm in die Ställe getrieben sowie die letzten Erträge der Felder in die Scheunen gebracht werden mussten, die Frauen sich aus alten großen Rüben (hier: Räben) Lichter schnitzten, damit sie bei einbrechender Dunkelheit ein Licht hatten, um nach Hause zu finden. Heute wird mit den Rüben fast eine ganze Stadt geschmückt. Jede Rübe ist eine Besonderheit, denn die meisten werden verziert und in den Fenstern, Straßen, Treppenaufgängen, Gärten usw. in Szene gesetzt. Ich fand es wunderschön durch das Lichtermeer zu gehen und war überrascht, was für tolles gemütliches Licht die Wurzeln erzeugten. Durch die gemütliche Atmosphere und die gut gelaunten Menschen wurde ich schon ein bisschen in Weihnachtslaune versetzt und träumte beim durch die Straßen Laufen etwas vor mich hin. Eigentlich gibt es hier gar nicht mehr so viel zu erzählen. Ich denke die Bilder sagen mehr... Lächelnd

In den Straßen An den Häusern Ein hübsches Einzelexemplar Auf den Stufen Überall :-)

Gipfelsturm Hochstuckli

Donnerstag, 08.11.2012

Wie die meisten von euch wissen, war Arne mich besuchen! Lächelnd Und natürlich hatten wir bzw. ich schon einiges geplant für die Zeit. Endlich konnte es mal weiter weg gehen, um die Gegend unsicher zu machen. Wir machten uns ganz entspannt auf den Weg und fuhren mit Bus und Bahn nach Sattel. Dort sollte es nämlich eine beeindruckende Hängebrücke geben und ich war schon von den Bildern im Internet sehr neugierig. Das musste ich doch selbst sehen. Schon die Hinfahrt habe ich genossen, weil man sich in der schönen Schweiz einfach nicht satt sehen kann. Das Wetter war wunderbar. Die Sonne ließ alle Wiesen leuchten und brachte die Natur zum Strahlen. Bald waren wir in Sattel angekommen und sofort hieß es steil bergauf eine grüne Skipiste hoch zu laufen. Ich glaube, mein Körper hat schon vorher geahnt was kommt, denn ich begann schon nach den ersten paar Metern spontan zu schwitzen... Alter Schwede, der Aufstieg, die Piste hoch, war echt anstrengend. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass wir schneller waren als die Zeitangaben auf den Schildern voraus sagten und wir mussten nicht so lange laufen wir prognostiziert. Die Brücke sollte schon das Ziel der ersten Etappe darstellen und sich am Ende des ersten Lifts befinden, unter dem wir bis jetzt die ganze Zeit entlang liefen. Nach noch etwas mehr geflossenen Schweiß, kamen wir auch dort an und waren . . . enttäuscht. Unentschlossen Die Bilder, die ich mir angesehen hatte, ließen die Brücke riesig erscheinen und erweckten den Eindruck, dass sie über einem gewlatigen Abgrund hängen würde und quasi zwei unterschiedliche Welten miteinander verbindet. Die Fotos waren also anscheinen nur gut gemacht und die Brücke hin klein und ziemlich nebensächlich irgendwo an der Seite, wenn man so will. Und natürlich war sie auch noch geschlossen, als wir da waren. Das einzige was ich dazu sagen kann, ist: Guter Fotograf.

Aber gut. Eigentlich ist das kein Grund um negative Stimmung zu verbreiten, da die Wanderung noch sehr viele schöne Entdeckungen für uns bereit hielt. Lächelnd Also auf ging es zum Gipfel! Der Weg wurde von nun an um einiges interessanter, da er durch den Wald und über Kuhweiden führte. Er schlängelte sich an einem Fluss entlang und wir mussten über große Baumwurzeln und Steine steigen. Als wir durch einen anfänglichen Wald hindurch waren, hatten wir die ersten schönen Aussichten ins Tal und mussten eine Rast einlegen, um einige Naturschönheiten zu bewundern...

Kontraste Wie Fernweh...

Wie man auf den Bildern schon sehen kann, lag dort wirklich Schnee und durch den durften wir von nun an auch wandern. Anfangs war die Schneeschicht noch recht dünn und es machte uns kaum etwas aus. Als wir dann aber etwas weiter hoch kammen, sank Arne sogar einmal bis zum Knie im Schnee ein.Lachend Das war auf der Windgeschützten Nordseite des Berges, da kann schon mal was liegen bleiben...

Wir machen die ersten Spuren

Das Schönste war aber der Ausblick, als wir oben ankamen! Ich hätte stundenlang einfach nur auf der Gipfelbank sitzen bleiben können und den Ausblick genießen. Das Panorama zog einen richtig an und man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte. Außerdem bildeten die Wolken mystische Muster und vertieften den verzaubernden Eindruck noch weiter. Ich war hin und weg...

Wahnsinn!!

Leider mussten wir bald wieder absteigen. Wir wussten noch nicht, wie lange wir brauchen würden und machten uns deswegen auf zum Abstieg. Wir liefen nicht wieder zum Ausgangspunkt zurück, sondern wanderten den Berg hinten hinab. Leider entpuppte sich dieser Weg zum Großteil als Straße, aber so gingen wir wenigsens sicher, dass wir auch auf einer wieder heraus kamen. Etwa auf der Hälfte unseres Weges kamen wir an einem Bauernof vorbei, der eine eigene Käserei hatte. Dort konnte man auf Vertrauensbasis Käse aus einem Kühlschrank kaufen, der dort draußen rumstand. Natürlich mussten wir uns ein großes Stück heraussuchen und steckten den zu zahlenden Geldbetrag in eine bereitgestellte Sparbüchse. An dieser Stelle kann ich gleich vorgreifen, dass der Käse zu Hause leeheeeecker schmeckte Zwinkernd Zwischendurch führte uns der Wanderweg noch über eine riesige matschige Weide und wir versanken beide mit unseren Schuhen bestimmt 7 cm im Schlamm. Mehrnoch war es an dieser Stelle steil und der Weg entpuppte sich zu einer guten Rutschpartie. Arne und ich hatten viel zu lachen, da es, je nach dem wo man lief, von vorn oder hinten immer "Oooooohhhhh" "Ahhhhh" "Huuuuch" quieckte. *feix* Vorallem schmerzen einem die Beine dann irgendwann, weil man ja alles anspannen muss, um nicht doch noch auf dem Hinterteil zu landen. Das war ganz schön anstrengend...

Nach fast genau 5h kamen wir unten an und fanden auch gleich eine Haltestelle bei Schwyz (Kaltbach). Das war dann schon eine Erlösung, da uns die Beine vom Abstieg weh taten und kurz war die Strecke nun auch nicht. Zusammengerechnet hätten wir laut Schildangaben fast 8h für die Tour gebraucht. Ich schätze da können wir stolz auf unsere Fitness sein *hihi*Eigentlich freuten wir uns schon, dass wir uns endlich im Bus hinsetzen können, jedoch war der gerammelt voll und wir mussten noch eine ganze Weile stehen.

Wie es an solchen Tagen immer ist, stellt die heiße Dusche nach dem Nachhause kommen für mich ein Highlight dar. Und nachdem ich meinen Körper ausgiebig gewässert hatte und dann noch das Abendbrot so gut wie fertig auf dem Tisch stand, war ich wirklich im 7. Himmel Lachend